Stefans Weisheiten

3. Januar 2002, gepostet in ReiseberichteVorbereitungen – Baltikum

Wir hatten vor dieser Tour keine Zeit, uns ausgiebig mit dem Baltikum zu befassen, sind also eher „blauäugig“ nach Estland aufgebrochen. Wir hofften noch, auf der Fährfahrt nach Tallinn ordentlich nachzulesen, haben diese aber gründlich „verschlafen“, ein SUPER Einstieg in den Urlaub übrigens!!

Richtig Lust auf die Reise bekamen wir durch das Studium des ausgezeichneten Rad-Reiseführers „Velo Via Baltica“, das für ca. 10 Euro bei der Tourismusinformation der baltischen Staaten in Husum zu beziehen ist. Auch die Internetseite (Postanschrift siehe dort) ist sehr zu empfehlen!!

Durch das Buchen der Fährverbindungen (empfehlenswerte Hilfe hierbei war das Reisebüro von Wikinger) wurde klar, dass wir die im Rad-Reiseführer empfohlene Stecke von Süden nach Norden nicht machen können, da zum Zeitpunkt der Rückreise keine Fähren mehr von Tallinn nach Deutschland fuhren, sodass wir beschlossen, die Richtung umzukehren und von Nord nach Süd zu radeln, was auch den Vorteil hatte, dass wir entgegenkommende Radler nach deren Erfahrungen befragen konnten.

Um uns auf die Tour vorzubereiten, unternahmen wir einige Tagestouren in und um Berlin, waren aber natürlich durch unsere Tour durch Andalusien im Vorjahr eigentlich hoch motiviert, und wussten dass wir eine 1000 km Tour durchaus in 3 Wochen bewältigen konnten.

Internet – Informationen:

Im Internet sind wir nur auf wenige Reiseberichte von Leuten gestoßen, die das Baltikum mit dem Fahrrad bereist hatten, außer der oben bereits erwähnten VeloViaBaltica würde ich noch das Online Radforum empfehlen und natürlich auch cyclingsearch. Die Berichte dort waren aber sehr positiv, nur unsere Eltern meinten, „dass wir bloß aufpassen sollten, man höre ja immer so viel…“

Streckenplanung:

Die Strecke hatten wir uns nicht richtig vorher überlegt, nur durch die Fährverbindungen war klar, dass wir von Tallinn nach Klaipeda mussten. Aber auf welchem Wege genau? Das wollten wir – wie immer – je nach Lust und Laune bzw. Wetter entscheiden. Eine große Hilfe war der erwähnte Radreiseführer, wenn auch nicht immer aktuell, wie sich vor Ort herausstellte. Durch die „umgekehrte“ Richtung hatten wir es aber manchmal schwer, weil km-Angaben nicht stimmten und uns Hilfen wie: „Gleich hinter dem Ort biegt man nach ca. 2 km an einem Gehöft rechts ab“ eben keine waren…

Reiseführer:

Als Reiseführer hatten wir die englische Ausgabe des Lonely Planets dabei („Estonia, Latvia & Lithuania“), erschienen im Jahr 1997 und neu überarbeitet im August 2000. Ebenso gute Dienste leistete der VeloViaBaltica, der ja explizit für Radler verfasst wurde.

Kartenmaterial:

Als Karte hatten wir uns bereits in Deutschland eine normale Straßenkarte besorgt. Sie deckte alle 3 Staaten ab und war eigentlich völlig ausreichend, genaue Streckenangaben (wenn auch verkehrt herum) gab es ja im VeloViaBaltica.

 Details siehe Reisetagebuch.

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verfasst von Oesi

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